ARBEITSNAHTBEHANDLUNG MIT WEIRO-SPRITZMASCHINEN |
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| Die Arbeitsnähte im Deckeneinbau heiß
an kalt sind wesentliche Schwachstellen und begrenzen die Lebensdauer einer Straßenoberfläche. Es stehen heute Bindemittel
zur Verfügung, die, auf die Arbeitsnaht aufgebracht, ein sicheres
und wasserdichtes Verkleben der Nähte bewirken und ein Aufbrechen
der Straßenoberfläche im Bereich der Arbeitsnaht zuverlässig
verhindern. Als Material werden Bitumen B 200 oder andere, auch polymermodifizierte Bitumen verwendet. |
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Die für die gewünschte Auftragsmenge notwendige Fahrgeschwindigkeit
kann dabei einer Dosiertabelle entnommen werden. Bei einer Auftragsmenge
von z.B. 300 g/m Kantenlänge und einem Spritzdruck von 0,5 bar
beträgt die Fahrgeschwindigkeit ca. 20 m/min.Die Führung der Spritzlanze an der Asphaltkante geschieht über eine Gleitkufe und einen Führungsbügel. Die Gleitkufe dient dabei der Höheneinstellung, während der Führungsbügel stets den richtigen Abstand der Düse zur Asphaltkante gewährleistet. Ein Gasdruckzylinder sorgt für eine konstante Andrückkraft des Führungsbügels an der Asphaltkante und gleicht Lenkungsschwankungen aus. So sind auch Kurvenfahrten ohne Probleme möglich. Bei dem Anbaumodul sowie der selbstfahrenden Arbeitsmaschine TM 504 SKH wird das Bindemittel durch einen individuell einstellbaren Düsenkopf aufgebracht. Der Düsenkopf wird über der zu behandelnden Naht positioniert während des Anspritzens durch den Maschinenführer in seiner Lage konstant geführt. Das verstopfungsfreie Arbeiten wird bei beiden Düsensystemen durch das Zirkulationsprinzip gewährleistet. Dabei wird stets heißes Bindemittel in Umlauf gehalten. Durch eine sorgfältige Reinigung der Leitungen und der Düse durch Druckluft am Arbeitsende kann nach einem erneuten Aufheizen des Materials sofort störungsfrei weitergearbeitet werden. |
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