WEIRO®

RANDABDICHTUNG MIT DER SELBSTFAHRENDEN ARBEITSMASCHINE TM 504 SKH

 
Um späteren Wassereintritt in die unteren Schichten einer Asphaltstraße zu verhindern, sollen die Randflächen an den höheren Rändern der Asphaltschichten vollständig mit Heißbitumen abgedichtet werden.  

 
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Gemäß dem neu herausgegebenen MERKBLATT "SCHICHTEN, NÄHTE, ANSCHLÜSSE UND RANDAUSBILDUNG" (MSNAR) muss die heiß aufzubringende Bitumenmenge auf den waagerechten Flächen ca. 1,5 kg/m², auf den geneigten Flächen ca. 4,0 kg/m² betragen.

Das Aufbringen des Heißbitumens an den höher liegenden Rändern erfolgt wirtschaftlich und dosiergenau mit der speziell dafür entwickelten WEIRO TM 504 SKH

Die Arbeitsweise dieser Neuentwicklung ist wie folgt:
Bindemittelblöcke werden von oben durch eine Sicherheitsklappe in den Rührwerkskocher gegeben und durch einen thermostatgesteuerten leistungsstarken Gasbrenner erhitzt. Dabei schützen Wärmeleitbleche aus temperaturfestem Spezialstahl im Brennerraum den Kesselboden vor den extrem heißen Verbrennungsgasen. Damit wird die schonende und schnelle Erwärmung selbst sehr empfindlicher Bindemittel auch ohne wesentlich aufwendigere Thermalölheizung erreicht.
Nach teilweisem Aufschmelzen der Bindemittelmasse wird durch Einschalten des Rührwerks das Bindemittel vermischt und eine homogene Temperaturverteilung erreicht.

Nach Erreichen der Verarbeitungstemperatur wird das Bindemittel in umlaufgebracht und erwärmt dabei Schläuche, Leitungen und Düsenkopf.


 
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Die Dosierung des Bindemittels wird mithilfe der Spritztabelle und des Langsamtachometers über Fahrgeschwindigkeit und Spritzdruck gesteuert.
 


Durch Betätigung des elektropneumatischen Ventils am Fahrerplatz wird die Spritzdüse geöffnet und geschlossen. Der Düsenkopf wird auf die jeweilige Anspritzsituation manuell voreingestellt. Während des Spritzvorgangs können Spritzhöhe und seitlicher Position des Düsenkopfes durch einen Steuerhebel am Fahrerplatz hydraulisch angepasst werden.

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Das Ergebnis ist ein vollständig mit Heißbitumen abgedichteter Rand, der einen späteren Wasserzutritt in die unteren Schichten zuverlässig verhindert.

Nach Beendigung der Anspritzarbeiten werden die Spritzleitungen über Druckluft vollständig freigespült. Der Düsenkopf wird anschließend in eine senkrechte Position geschwenkt und kann durch eine Entleerungsöffnung vollständig leer laufen. Damit ist ein störungsfreier Arbeitsbeginn bei der nächsten Maßnahme gewährleistet.
 




 
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Wir sind Ausbildungsbetrieb mit eigener Lehrwerkstatt und bilden im Beruf "Feinwerksmechaniker Fachrichtung allgemeiner Maschinenbau" aus.